Es war im Jahr 1846, als sich in London 921 evangelische Christinnen und Christen aus 12 Ländern und 52 verschiedenen Kirchen trafen um sich auf das Gemeinsame im Glauben zu verständigen. Am Ende dieser Konferenz wurde die Evangelische Allianz gegründet. Diese Allianz war von Anfang an kein Bündnis von Kirchen, sondern eine übernationale freiwillige Verbindung evangelischer Christinnen und Christen. Bevor sie auseinanderging, beschloss die Gründungskonferenz, dass zu Beginn eines jeden Jahres eine gemeinsame Gebetswoche stehen sollte, in der Christinnen und Christen gemeindeübergreifend zusammenkommen um Gott zu preisen und für Frieden und Gerechtigkeit zu beten und auch für die Einigkeit der Christenheit und die Verbundenheit miteinander zu pflegen.

Damals, nach der Zeit der Glaubenskämpfe, bei denen Lutheraner, Reformierte, Baptisten, Methodisten und andere christliche Gruppen sich sehr unversöhnt gegenüberstanden, war der Gedanke einer evangelischen Allianz, in der Christinnen und Christen der verschiedenen evangelischen Kirchen und Freikirchen miteinander beten und die Bibel lesen, geradezu revolutionär.

Seitdem musste manche Spannung zwischen evangelischen Staats-, Volks- und Freikirchen überwunden werden. Um so wichtiger aber ist die Aufgabe einander zu achten, wahrzunehmen, miteinander ins Gespräch zu kommen und miteinander und füreinander, für uns, für unsere Gemeinden und für die Welt zu beten.

Gemeinsam mit der Arche Niebüll, der Landeskirchlichen Gemeinschaft: Hauskreis Süderlügum und den Siebentags-Adventisten Niebüll laden wir zur Teilnahme an der Allianz-Gebetswoche 2020 ein. Sie findet statt vom 12.-19. Januar 2020. Thema wird sein: „Wo gehöre ich hin?“ – Eine Textvorlage für die Gebetsabende wurde erstellt von Allianzgruppen in Spanien und Portugal.

Wir wollen uns sonntags zum Gottesdienst und unter der Woche zu Gebet und Gespräch und Begegnung treffen. Ihr seid herzlich eingeladen, an einem oder mehreren oder allen Treffen teilzunehmen! Und wer einen Fahrdienst braucht: einfach im Pastorat melden, Tel. 04665232308! Oder zu den Öffnungszeiten im Gemeindebüro!

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Zuerst der Mensch!


Das war schon immer die Triebfeder zum Engagement für die Ärmsten in Ugandas Buschland. Die Pfarrgemeinde Emmelsbüll-Neugalmsbüll und einzelne Bürger hier im Norden waren und bleiben verlässliche Stützen dabei. DANKE!
Um nachhaltig Menschen helfend Zukunft zu sichern, braucht es Bildung und passende Infrastruktur. Nicht spektakulär aber wesentliche Voraussetzung für wahren menschlichen Fortschritt zu Selbstständigkeit. Das sehen offene Menschen hier auch so und handeln.
 Den nebenstehenden Schnappschuss eines mir unbekannten Fotografen fand ich als Titelbild des August-Rundbriefs meines ehrenamtlichen Teams.

Liebe Gemeinden

der 4 Bülls!
Krankenhausbesuche waren mir bisher in meiner Tägkeit als Pastor immer sehr wichg – so versuchte ich in regelmäßigen Abständen das in der Nähe gelegene Krankenhaus für Seelsorgebesuche aufzusuchen.
 So hatte ich es die ersten Monate meiner neuen Tägkeit in den vier Bülls auch mit dem Krankenhaus in Niebüll gehalten.
 An der Anmeldung lag eine Pastorenliste bereit, in der alle Menschen, die der evangelischen Kirche angehören, nach Orten sortiert aufgeführt waren.
 So wusste ich Bescheid und konnte Besuche machen und habe auf diese Weise
 einige meiner Gemeindeglieder kennenlernen können (und auch von mancher Not erfahren).


Vor einigen Wochen allerdings erhielt ich an der Anmeldung im Krankenhaus die Auskunft, dass mir keine Namen genannt werden dürfen, da niemand der im Krankenhaus befindlichen Patienten unterschrieben habe, dass er oder sie den Besuch eines Pastors wünsche. Auf mein etwas überraschtes Nachfragen hin wurde ich auf die neue Datenschutzrichtlinie hingewiesen, und mir wurde erklärt, dass es vor einiger Zeit eine Beschwerde eines Patienten gegeben habe, der ohne sein Einverständnis von einem  Pastor besucht worden sei. So muss jetzt immer schriftlich eine Einverständniserklärung vorliegen.
 Da aber viele Patienten mit der Notfallambulanz eingeliefert würden und die Aufnahme sehr schnell erfolgen müsse, würde nur selten danach gefragt, ob man einen Besuch durch den Pastor wünsche oder nicht.
Insofern habe ich zwei Bitten an Sie: Wenn Sie gerne im Niebüller Krankenhaus durch mich besucht werden möchten, bitten Sie doch am besten einen Angehörigen oder Bekannten mich über diesen Wunsch zu informieren. Das kann mündlich, telefonisch oder per Email erfolgen, und ich versuche dann baldmöglichst einen Besuch zu machen. Bei Kliniken, die weiter weg liegen, schaffe ich das nicht immer so zeitnah, aber auch da dürfen Sie mir gerne eine Information geben, wenn Sie einen Besuch durch mich wünschen. Geben Sie auch gerne im Niebüller Krankenhaus selber Bescheid, dass Ihnen ein Pastorenbesuch recht wäre, dann werden Sie in besagte Liste aufgenommen, in die ich Einblick nehmen darf. Ansonsten habe ich keine Chance an die nötigen Informationen heranzukommen!
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Ihr Pastor Gerald Rohrmann

Kleiner Bazar in der Emmelsbüller Kirche:

Beachten Sie doch bitte unsere neue Errungenschaft im Eingangsbereich der Emmelsbüller Kirche.
Michaela Rohrmann, die Ehefrau von Pastor Rohrmann, und Regina Stein haben hier gegen eine Spende schöne Angebote eingestellt.

Christian Sibbern Melfsen

Geschichte der Christian-Albrechts-Köge 1680 – 1900 und des Dagebüller Koogs

Erstmals erscheint damit der vollständige Text der sechs Bände aus dem handschriftlichen Original, transkribiert von Klaus Vahlbruch (Hrsg.)*, mit ausführlichem Anhang, Abbildungen, Worterklärungen, Personenregister,

Einführung: „Eine Annäherung Ein Bild von einem Mann“ über den Autor, den Koogsinspektor Christian Sibbern Melfsen (1841-1919)

 

Aus dem Inhalt:

Christian Sibbern Melfsen wirkte 1870–1916 als Koogsinspektor für den Alten und den Neuen Christian-Albrechts-Koog sowie den Dagebüller Koog. Er hinterließ sechs handschriftliche Bände über die Gewinnung der Köge, die hier erstmals vollständig als Transkription in einem Band erscheinen. Für die ganze schleswig-holsteinische Westküste liegt damit ein exemplarisches Werk vor, das bis in alle Einzelheiten das über 300 Jahre währende Ringen mit der Nordsee sowie die vielfältigen Auseinandersetzungen mit der wechselnden Landesherrschaft beschreibt. Alle Einflüsse und Bedingungen der mit besonderen Vorrechten und Privilegien ausgestatteten Koogsbewohner werden detailliert wiedergegeben.

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