Diese Woche musste ich nach langer Zeit mal wieder an ihn denken. Seinen Namen weiß ich leider nicht mehr. Er war Assistent am Seminar für Altes Testament an der Universität in Mainz und hatte die Aufgabe uns Studienanfängerinnen und -anfängern in die althebräische Sprache einzuführen. Er tat es mit großer Hingabe. Eine Unterrichtsstunde ist mir noch besonders in Erinnerung. Er kam in den Hörsaal und kündigte an: Heute übersetzen wir ein Liebeslied. Er konnte wunderbar die Augen rollen und hatte einen ganz besonderen Akzent, der das Zuhören zum noch größeren Vergnügen machte. Und er begann uns einzuführen in die Welt des Alten Orients und die Symbolik des Weinberges: Kein größeres Kompliment könne man einer Dame machen als das, sie mit einem Weinberg zu vergleichen, der viele köstliche Trauben trägt!

Wir sind längst in der zweiten Woche der Passionszeit angekommen. Die diesjährige Aktion: „Sieben Tage ohne Denkblockaden. Spielräume nutzen“ hat diese zweite Woche (von Mittwoch zu Mittwoch) unter die Losung gestellt: Von der Rolle. Und verweist auf einen Bibeltext im Alten Testament: Jeremia 1,4-8. Der Profet Jeremia erzählt dort von seiner Berufung zum Profeten. Gott spricht zu ihm: „Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete.“ Und Gott erklärt Jeremia, er habe ihn von Anfang an zum Profeten für die Völker bestimmt. Jeremia erwidert, er sei noch zu jung. Aber Gott sagt: „Sage nicht: „Ich bin zu jung!, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete. Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir und will dich erretten,“, spricht der Herr. – Wow, das ist ein starker Text.

Während der Corona-Pandemie bitten wir von Besuchen in unseren Kirchenbüros in Klanxbüll und Emmelsbüll abzusehen. Vieles lässt sich telefonisch besprechen, bitte rufen Sie uns an.

Aus fürsorglichen Gründen haben die Kirchengemeinderäte beschlossen, dass keine Präsenz-Gottesdienste während des harten Lockdowns stattfinden sollen. Das bedeutet, dass wir so lange Gottesdienste nur digital als Live-Stream im Facebook-Account unserer Kirchengemeinde und auf der Homepage anbieten können.

An Heilig Abend entfällt der Gottesdienst um 14.00 Uhr in Galmsbüll und der um 17.00 Uhr in Horsbüll. Um 15.30 Uhr wird aus der Emmelsbüller Kirche ein Familiengottesdienst gestreamt, um 22.00 Uhr kommt die Christnacht online aus Klanxbüll, am 1. Feiertag der Gottesdienst um 17.00 Uhr online aus der Emmelsbüller Kirche. An Silvester wird um 17.00 Uhr der Silvestergottesdienst aus der Galmsbüller Kirche gestreamt, an Neujahr um 17.00 Uhr der Neujahrsgottesdienst aus der Horsbüller Kirche.

Einwahl über die Homepage

http://www.kirche-emmelsbuell-neugalmsbuell.de/index.php/gottesdienst/videos-von-gottesdiensten

An den Kirchen soll in einer Laterne, wenn das Wetter es zulässt, das Licht von Bethlehem und eine Andacht von Pastor Rohrmann bereitliegen. An Heilig Abend laden wir um 20.00 Uhr ein, alle an unseren Haustüren die Lieder: „Stille Nacht“ und „O du fröhliche“ zu singen!

Bei Seelsorgewünschen, Abendmahlswunsch oder dem Wunsch nach den Weihnachtspredigten von Pastor Rohrmann bitte gerne Pastor Rohrmann kontaktieren, Tel. 04665-232308 oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Es kommt „Bewegung“ in unser Vorhaben! Seit 2013 hat der Kirchengemeinderat das Thema eines sicheren Aufgangs zur Emmelsbüller Empore immer wieder aufgegriffen. Nun hat die Landeskirche und der Denkmalschutz unserem Projekt zugestimmt. Sehr hilfreich waren dabei die hier gezeigten Visualisierungen des Baufachbereiches der Kirchenkreisverwaltung.

Überlebenskampf für unsere Schulkinder in Uganda!

Während in Deutschland die meisten Schulen und Kindertagesstätten aus den Corona-Einschränkungen wieder schrittweise in den Normalstatus zurückkehren, ist die Situation in Uganda noch sehr schwierig. Nein, die Zahlen der (registrierten) Infizierten ist nicht das Problem und Genaues weiß bei den mangelhaften Tests ja ohnehin niemand. Aber die Lage an den meisten Schulen ist aufgrund mangelhafter Hygieneverhältnisse (Wasser, Toiletten usw.) so bedenklich, dass auf unbestimmte Zeit alle Schulen und ähnlichen Einrichtungen von der Regierung vorsorglich geschlossen wurden. Unseren Babies und Kleinkindern im Lebenshaus geht es da gut, weil alle Betreuerinnen samt Krankenschwestern da blieben, wir über gutes Wasser verfügen und jetzt existenznotwendige frische Lebensmittel von unseren eigenen Gärten ausreichend vorhanden sind. Anders ist es aber mit unseren Schulkindern, die Schwester Maria mit ihrem Team rechtzeitig von den Schulen wegholen und in Ersatzfamilien bringen lassen konnte. Diese waren ja schon länger immer zur Aufnahme der Kinder (im eigenen Clan!) bereit, was jetzt auf Monate erhalten bleiben muss.

 

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