Eigentlich wollte ich heute losfahren. Richtung Frankfurt sollte es gehen. Auf den Kirchentag 2021, auf den ich mich schon so lange gefreut hatte! Ganz in die Nähe meiner alten Heimat. In Frankfurt, wo ich mich ganz gut auskenne. Gottesdienste, Musik, Markt der Möglichkeiten, Feierabendmahl, Begegnungen, Impulse, all das, was Kirchentag ausmacht, mitnehmen. Jetzt kam alles anders. Bei mir mit der Gesundheit. Und beim Kirchentag mit der Coronasituation. Aber Kirchentag fällt nicht einfach aus. Er findet statt – anders, kleiner, dezentraler, digitaler. Aber es wird Anregungen geben, und auch von Nordfriesland aus hat man die Möglichkeit die eine oder andere Veranstaltung im Fernsehen oder im Internet mitzuerleben.

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder (Psalm 98,1).

Ja, manchmal muss man neue Lieder anstimmen, neue Wege gehen, neue Ziele sich suchen, neue Herausforderungen annehmen. Nicht immer kann alles bleiben, wie es ist. Gott steht für Beständigkeit, ist und bleibt derselbe, die selbe, auf sein Wort ist Verlass. Aber er wirkt auch immer wieder Neues in unserer Mitte, zeigt sich jeden Tag neu in seiner Liebe zu uns, offenbart uns immer wieder neue Seiten seiner Treue. Darum können Lieder gleich bleiben und dürfen doch auch neu werden, weil es mit Gott im Leben immer Neues zu entdecken gibt. – Ich melde mich zurück. Heute ist der erste Tag meiner langsamen beruflichen Wiedereingliederung. Ich musste und muss viel neu lernen nach so einem Herzinfarkt. Hab tolle Menschen kennengelernt in der Klinik und in der Reha. Habe vertraute Menschen an meiner Seite ganz neu wertschätzen gelernt: wie gut, euch haben zu dürfen! Habe Tipps bekommen, Gesprächsangebote, liebe Gesten, Briefe, Wünsche: habt alle Dank dafür. Habe Menschen in unseren Gemeinden, die einfach eingesprungen sind, als ich nicht konnte, und es lief bestens! Ich bin unendlich dankbar noch hier auf der Erde unter euch weilen zu dürfen.

Aus gesundheitlichen Gründen wird unser Pastor Gerald Rohrmann voraussichtlich bis zum 18. April durch Pastor i. R. Jürgen Buttchereyt aus Ladelund vertreten.

Wünschen Sie einen Besuch des Pastors, z. B. zum Geburtstag oder zur Seelsorge, wenden Sie sich bitte an unsere Kirchenbüros in Emmelsbüll, Tel. 04665-274 oder Klanxbüll, Tel. 04668-220.

Im letzten Jahr stand die Idee schon einmal im Raum. Uns fehlte die Zeit zur Umsetzung. In diesem Jahr machten wir uns früher an die Arbeit. In Zeiten der Corona-Pandemie wollen wir Menschen, die momentan keine Gottesdienste besuchen können oder möchten, die Botschaft von Kreuz und Auferstehung Jesu und die Hoffnung, dass Gott da ist, auch wenn das Leben schwer ist, nahebringen: in Gestalt eines Kreuzweges über den Neugalmsbüller Friedhof, der Jesu Leidensweg von Gründonnerstag bis zum hoffnungsvollen Ausblick auf Ostern nachvollzieht. Pastor Rohrmann entwarf die Plakate, Sigrid gab diesen die passende Formatierung, Birgit fügte Tonaufnahmen hinzu, die mittels QR-Code an den Stationen abrufbar sind. Thomas Andresen, unser Friedhofs-Revierverwalter, unterstützte tatkräftig. Siggi in der Nachbarschaft zum Pastorat erstellte die Pfosten und Tafeln für die Stationen und baute sie zusammen mit Henning auf. Und weitere Helferinnen und Helfer brachten sich mit Ideen maßgeblich ein. Auf den letzten Metern fiel jetzt unser Pastor leider gesundheitsbedingt aus, aber seine Ehefrau und das Team sprangen ein – und jetzt sind wir alle riesig begeistert, dass die Aktion doch stattfinden kann!

Seit fünf Jahren arbeitet der Kirchengemeinderat mit dem Denkmalschutz an einer Lösung für eine sichere Treppe auf die Emmelsbüller Empore. Jetzt haben wir eine genehmigte Lösung gefunden und die Arbeiten machen gute Fortschritte. Die Sakristei erhält dafür zur Nordseite eine Trennwand, da hinter liegt dann der Raum für ein Treppenhaus.

Liebe Gemeindemitglieder, unser aller Leben hat sich durch die Corona-Pandemie sehr verändert – für viele mit großen Belastungen und Sorgen. Dies gilt auch für die Menschen in den armen Ländern dieser Welt, die unsere Projektpartner in 90 Ländern weiterhin in zahlreichen Projekten eng begleiten und versuchen, Not zu lindern.

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