Radlergottesdienst


Am 16. Juni luden wir ein zu einem Fahrradgottesdienst nach Klanxbüll. Eine bunte Gottesdienst- und zusätzlich Taufgemeinde fand sich in den Kirchenbänken ein. Zur Predigt radelte Pastor Rohrmann in die Kirche ein. Unser Kindergottesdienstteamer Eckard Otte stellte zusammen mit Pastor Rohrmann dann die einzelnen Funktionsteile des Fahrrades vor – und gemeinsam wurde dies symbolisch auf das Leben der Christen ausgedeutet: manchmal muss man bremsen. Unser Licht sollte gut leuchten in der Welt. Gott ist wie die Fahrradkette, die die Räder im richtigen Tempo rollen lässt. „An meinem Fahrrad ist alles dran“ – auch dieser Liedtext durfte im Gottesdienst nicht fehlen.
 Anschließend ging es dann auf die Räder: Kleine und große Räder, mit Elektroantrieb und ohne setzten sich samt ihrer Besitzer in Bewegung. Durch das Feld hinter der Klanxbüller Kirche ging es Richtung Horsbüll.

Fahrradgottesdienst 1
Dort erwartete uns eine Kirchenführung durch Markus Kafurke mit einer Abendmahlsfeier, die Silke Jensen mitgestaltete. Anschließend lud der Horsbüller Kirchengemeinderat zu einer Grillwurst ins Pastorat ein. Da das Wetter so schön war, saßen viele auch im Pastoratsgarten, bis sich dann jeder wieder auf seinen Sattel für die Heimfahrt schwang.

Fahrradgottesdienst 2


Tauffest in Südwesthörn
Wird das Wetter halten? Diese Frage wurde oft bange gestellt in den Tagen vor unserem geplanten Tauffest in Südwesthörn am 11. August. Vier Kinder hatten sich zur Taufe angemeldet, ungefähr 12 Kinder, die vor acht oder neun Jahren getauft worden waren, wollten zu ihrer Tauferinnerung kommen. Sprach der Wetterbericht zunächst von möglichem Regen am 11. August, war am Ende nicht der Regen, sondern der Wind das Problem: wir konnten so nicht direkt wie geplant an der Badestelle Bänke und unsere Verstärkeranlage aufbauen, sondern starteten mit dem Gottesdienst im Schöpfwerk. Dieses wiederum platzte zum Gottesdienstbeginn aus allen Nähten –

Südwesthörn 1

selbst die Treppe zum Obergeschoss war belegt. In einem heiteren Handpuppenspiel unterhielten sich der Pastor und ein friesischer Junge (gesprochen wurde die Handpuppe von Martha Rohrmann, gespielt von Ose Jacobsen) über den Sinn der Taufe.

Südwesthörn 2

Dann wurden die Taufsprüche der vier Taufkinder verlesen, und die Paten zündeten die Taufkerzen an. Endlich ging es dann aber zur Taufe ans Wasser. Die Sonne schien, der Wind störte nicht weiter, Schuhe und Strümpfe wurden ausgezogen und ein paar Schritte ins Watt gewagt. Als alle Kinder getauft waren, kamen die Tauferinnerungskinder nach vorne und erhielten ein kleines Geschenk und ein Wasserkreuz auf ihre Hand gemalt. Schließlich kehrte die Gottesdienstgemeinde zu Fürbitten und Schluss-Segen wieder ins Schöpfwerk zurück. Premiere an der Orgel feierte unser neuer Galmsbüller Organist Jorge Sendler. Ob Kindermutmachlied, Geh aus mein Herz oder eine Tauffassung auf das bekannte Geburtstagslied: Wie schön, dass du geboren bist – Jorge begeisterte mit seiner Musik die Gemeinde. Und der Wunsch stand im Raum: Nächstes Jahr machen wir das aber wieder: Tauferinnerung und möglichst auch ein paar Taufen gemeinsam feiern. Und vielleicht können wir dann ganz draußen sitzen, an der Badestelle direkt in Südwesthörn. 

Südwesthörn 3


Jörg Sollbach in Klanxbüll und Emmelsbüll


Am 18. August hatten die Kirchengemeinderäte von Klanxbüll und Emmelsbüll-Neugalmsbüll zu zwei Mitmachgottesdiensten in die Klanxbüller und Emmelsbüller Kirche eingeladen. Der christliche Liedermacher Jörg Sollbach aus Siegen, mit Pastor Rohrmann aus dessen früherer Gemeindezeit bekannt, hatte sich angesagt. Zwei Gottesdienste mit viel Liedern zum Mitmachen und Mitsingen standen auf dem Programm. Die Anzahl der Besucher war nicht ganz so zahlreich wie erhofft – aber die, die gekommen waren, hatten viel Freude. Jörg Sollbach animierte Erwachsene wie Kinder gleichermaßen zum Mitmachen und Mitsingen. Höhepunkt war eine Polonaise durch die Kirche. Und so manches Lied begleitete die Gottesdienstbesucher als Ohrwurm weit über den Gottesdienst hinaus. Mit seiner Handpuppe Fridolin erzeugte Jörg Sollbach so manchen Lacher. Dass Glaube eine Kraftquelle ist und auch viel Freude machen will, diese Botschaft vertrat Jörg Sollbach mit seinen Songs und Texten sehr eindrucksvoll. Vielleicht können wir ihn bald mal wieder in unseren Kirchen begrüßen!Jörg Sollbach 1

Jörg Sollbach 2

Jörg Sollbach 3

 

 

 

Dank an Christel Johannsen und Birgit Deussing:
Es ist schon eine Weile her: Aus Anlass des 30. Weihnachtskonzertes des Gemischten Chores Galmsbüll wurden Christel Johannsen und Birgit Deussing für langjährige Dienste in der Kirchengemeinde Emmelsbüll-Neugalmsbüll geehrt.

Seit 50 Jahren spielt Christel auf der Neugalmsbüller Orgel und ebenfalls im Rahmen von Vertretungen in vielen Kirchen unseres Umfeldes und nun möchte sie etwas weniger aktiv sein. Wir gönnen es ihr gern.

Birgit leitet seit 20 Jahren unsere musikalische Jugendarbeit in vielen Gruppen. Flötenmusik und Kinderchorarbeit ist ein großer Aktivposten in unserer Gemeindearbeit, daran erinnerte Rolf Wiegand in seinen kleinen Ansprachen.

Aus diesen beiden Anlässen sprachen Pröpstin Annegret Wegner-Braun und Galmsbülls Bürgermeisterin Sinje Stein herzliche Dankesworte an die Jubilarinnen.

 

Neue Küsterin in Neugalmsbüll:

Annegret Nicolaysen (rechts) aus Galmsbüll wird ab dem 1. März den Küsterdienst für die St. Gallus-Kirche in Neugalmsbüll übernehmen. Nach langer Suche sind wir froh, eine Nachfolgerin für Rolf Wiegand gefunden zu haben, der den Dienst über 10 Jahre ehrenamtlich geleistet hat und jetzt „kürzer treten“ möchte.
Anke Schütt (links) wird im Bedarfsfall ihre Stellvertreterin.
Im Gottesdienst am 10. März um 11 Uhr werden wir beide ins Amt einführen.

Die Maxim Kowalew Don Kosaken präsentierten bei ihrem Konzert in der Emmelsbüller Rimberti-Kirche vor fast 200 Zuhörern russische Volksweisen, Balladen und Legenden. Die Sänger waren Meister der Dynamik. Vom feinsten Pianissimo bis hin zum klangewaltigen Fortissimo, das die Kirche erbeben ließ, war alles an Tonschattierungen vertreten. Kraftvolle Bässe, flexible Baritone und sauber intonierende Tenöre formten ein ebenmäßig volles Klangbild. Zu hören waren dabei neben den bekannten „Abendglocken" auch das „Vater unser" in der Vertonung von Tschaikowsky, das „Ave Maria" von Johann Sebastian Bach oder „Ich bete an die Macht der Liebe" von D. Bortnjanski.

Besonders die Sologesänge der einzelnen Künstler sorgten für Erstaunen bei den vielen Freunden des Kosakengesangs, während auch das ein oder andere Werk zum Mitklatschen und Mitschunkeln einlud. Vor allem das bekannte Stück „Kalinka“ begeisterte die Zuhörer.

Advent ist für alle da … so könnte das Motto dieser über drei Wochen gehenden Veranstaltung lauten.
 Pastor Rohrmann hatte die wunderbare Idee. Und wenn wir zurückblicken, dann haben an den 23 abendlichen Treffen etwa 500 Personen teilgenommen.

Und das war ja auch der Zweck, nicht nur für unseren Pastor – die Besucher aus den vier kommunalen und den drei kirchlichen Gemeinden sollten sich kennenlernen.

Manch sturmzerzauste Frisur, manch festgefahrenes Auto am Straßenrand, ideenreiche Beleuchtung der Adventstage von 1 bis 23 in Fenstern und Hofeinfahrten.

Anheimelnd hergerichtete Garagen und Schuppen, Werkstätten und Gartenhäuschen, ja sogar eine herausgeputzte Pferdeunterkunft dienten als Gasträume. Kleine Bewirtungen mit Kuchen, Keksen, Suppen und Würstchen wurden angeboten. Manch Glühwein, Kinderpunsch und Zitronentee diente zum Aufwärmen.

Für uns alle war es „Neuland“:
 Wie viele Gäste werden kommen – wieviel „Sitzfleisch“ haben sie … Eine halbe Stunde pro Gastgeber war vorgeschlagen, ausgefüllt mit Singen von Adventsliedern, einer kleinen Geschichte oder mit „Weißt-Du-noch- Erzählungen“ – und unser Pastor war jeden Abend mit anwesend und mitten drin.

Vor ein paar Tagen fand dann noch ein Treffen der 23 Gastgeber statt und es wurde viel geschwärmt – von schöner Gemeinschaft und von lebendiger Nachbarschaft und dass es in diesem Jahr wieder stattfinden soll. Natürlich gern mit anderen Gastgebern, aber immer auch gern wieder in einfacher Art der Bewirtungen und unkomplizierten Treffpunkten, denn … Advent ist für alle da!

Hauke liest vor

Das obige Bild zeigt die Veranstaltung zum Lebendigen Adventskalender bei der Freiwilligen Feuerwehr in Galmsbüll. Kamerad Hauke Johannsen war der Vorleser und hatte eine große Kinderschar um sich versammelt. Überhaupt sollten auch gern noch mehr Kinder dabei sein: Ihre leuchtenden Augen im Kerzenlicht waren ein schönes Geschenk an die Gastgeber.

 Collage Adventskalender

 

Die Jagdgemeinschaft Marienkoog und der Hegering Wiedingharde ehrten ihren Schutzpatron durch die Aufführung der Hubertusmesse.
Eingestimmt wurden die über 180 Besucher von den Klängen der sog. Kleinen Hörner des Jagdhornbläsercorps Südtondern vor dem Eingang zur Emmelsbüller Rimberti-Kirche und zu Beginn ganz fulminant auch von der Empore.
Der frühere Kreisjägermeister Peter Ewaldsen warb für ein Verständnis an der Jagd als naturpflegendes Verhaltensgut und sorgte sich dabei auch um Regeln, die die Wolfsthematik mit sich bringen wird.

Hubertusmesse Nov 2018