Unsere fünf unvergesslichen Tage beim 37. Kirchentag in Dortmund begannen am Mittwoch, 19. Juni, um 4.45 
Uhr beim Haus der Familie in Niebüll. Müde Gesichter 
trafen aufeinander und freuten sich auf die Fahrt. Wir verstauten unser Gepäck und nahmen Platz. Doch als der Bus sich in Bewegung setzte, änderte sich die vorherige Euphorie in
 Müdigkeit. Bei 30 Grad im Bus war die Busfahrt auch nicht gerade das Highlight der Reise. Nach gefühlten zehn Stunden Fahrt sind wir dann endlich am Quartier – dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Dortmund – angekommen. Als wir dann fertig waren mit dem Beziehen der Zimmer sind wir alle gemeinsam zum Eröffnungsgottesdienst gegangen. Dieser fand bei schönem Wetter unter freiem Himmel statt. 
In den darauffolgenden Tagen gab es ein buntes Programm. Es gab etwa 2700 Stände zum Kirchentag in Dortmund, vom Eislaufen in der Eissporthalle bis zum Culcha-Candela-Konzert haben wir viel mitgemacht. Wir waren auch auf dem Markt der Möglichkeiten, machten mit beim Bibelquiz und ließen uns mit Hanna-Tattoos schmücken, genossen ganz verschiedenes internationales Essen und erlebten Angela Merkel auf dem Podium.
Wir haben uns untereinander viel unterhalten, gesungen und viel gelacht und lernten uns so als Gemeinschaft kennen. – Die fünf Tage gingen so schnell vorbei! Wir haben sehr viel erlebt, und es gab einfach viele Angebote. Meine Highlights waren eindeutig die Konzerte wie z.B. das mit Adel Tawil. Dort war eine mega Stimmung. Die ganzen Eindrücke waren super. –
An jedem Abend trafen wir uns gegen 23.00 Uhr im Quartier zur Besprechung der erlebten Ereignisse. Dabei bekamen wir noch so manchen Tipp für den nächsten Tag.
Nach der Besprechung haben wir die Zeit bis zum Schlafen genutzt um Geschichten auszutauschen.
 Der Abschlussgottesdienst fand im BVB-Stadion statt. Dort wurde mit mehreren Zehntausend Menschen viel gesungen und gebetet. Die Rückfahrt war etwas entspannter als die Hinfahrt, und es war nicht mehr ganz so warm. Die meisten schliefen, weil wir schon sehr früh aufstehen mussten um rechtzeitig zum Abschlussgottesdienst im Stadion zu sein.
Übrigens machten wir noch eine coole und lustige Challenge. Die Challenge beinhaltete das Verteilen von Armbändern mit der Aufschrift: „Make Nächstenliebe great again“ und einem Aufkleber, auf dem verschiedene Aufgaben gestellt waren. Beim Verteilen kamen wir mit vielen netten Menschen ins Gespräch und staunten, wie viele unser schönes Nordfriesland kannten!
Es war eine wirklich lehrreiche Zeit, besonders die Bibelarbeiten, der Austausch, die Musik. Ich freue mich schon auf den nächsten Kirchentag im Jahr 2021. 
Dankeschön an die Bürgerstiftung Emmelsbüll-Horsbüll und die evangelischen Kirchengemeinden, die die Kirchentagsfahrt der Jugendlichen maßgeblich finanziell gefördert haben.

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